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Segway vs. Hoverboard

Segways dürften vielen ein Begriff sein. Viele Städte bieten Touristentouren auf Segways an, teilweise werden Events mit „Erlebnistouren auf dem Segway“ verkauft – das Gerät ist also ein reizvolles Fortbewegungsmittel, das jeder gerne mal ausprobieren möchte.

Das Hoverboard gehört zur selben Gattung des Segways, nämlich die der „Selbstbalancierenden elektrischen Transportmittel“. Nur gilt es als die anwenderfreundlichere, günstigere Fortentwicklung. Was ist dran, wie sieht der Vergleich zwischen Segway und Hoverboard aus? Wir vergleichen Preis, Leistung und Eigenschaften.

Preis: Segways sind Luxusprodukte

Haben Sie mal versucht, einen Segway zu kaufen? Dann werden Sie sicher ein Schreck erlebt haben. Preislich befinden sich Segways auf der Höhe von Gebrauchtwagen: ab 5.000,00€ werden (meistens benutzte) Segways auf Ebay verkauft. Das ist unerschwinglich für den Otto-Normalverbraucher, schließlich sind Segways eher ein Hobby.

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Das Hoverboard kostet hingegen ein Bruchteil eines Segways. Die günstigsten 6,5 Zoll-Modelle beginnen in unserem Shop ab 250,00€, damit sind sie tatsächlich erschwinglich. Auch ausgefallenere 10 Zoll-Modelle mit Zusatzfunktionen wie Bluetooth-Steuerung, Musikanlage und Fernbedienung kosten ein Zehntel eines Segways.

Eigenschaften: Groß und bequem gegen klein und flexibel

Das Segway ist wahrlich kein Leichtgewicht: mit rund 50 Kilogramm transportiert man das Segway lieber ausschließlich auf den eigenen Reifen, als es selbst irgendwohin zu tragen. Dafür bekommt man aber auch ein angenehmes Transportmittel, das mit großer Konsole auf Brusthöhe deutlich angenehmer zu fahren ist als das Hoverboard: schließlich kann man hier seinen Oberkörper und Arme anlehnen. Das gibt ungeübten Fahrern deutlich mehr Sicherheit. Obendrein können an vielen Modellen, wie das Segway i2, Sachen an die Konsole gehängt und damit transportiert werden.

Leichter und damit deutlich transportabler ist das Hoverboard. Kaum ein Modell toppt die 10 Kilogramm, außerdem sind die Abmessungen wegen der fehlenden oberen Konsole deutlich geringer – und somit besser verstaubar. Dies geht natürlich etwas auf die Kosten des Komforts: da hier Hände frei schwingen, ist die Körpergewichtsverlagerung zur Steuerung etwas aufwendiger. Andersherum sprechen geübte Hoverboard-Fans aber auch von mehr Flexiblität: die Hände können schließlich sich frei bewegen. Handybedienung und co. sei kein Problem.

Speedtest: Hoverboard und Segway auf Augenhöhe

Im Geschwindigkeitsvergleich tut sich kein gravierender Unterschied auf. Während das Segway (die meisten Modelle) bis zu 20 km/h schafft, ist das Hoverboard mit 15 km/h im Schnitt und 18 km/h bei den Premium-Modellen nur etwas langsamer.

Bei der Reifengröße gewinnt natürlich das Segway. Mit 14 Zoll (Segway i2) und austauschbaren Reifen, was bei vielen Bastlern die Experimentierfreude weckt, sind die Reifen deutlich größer und damit flexibler auf unruhigen Untergründen als das Hoverboard, welches zwischen 6,5 Zoll und 10 Zoll festverbaute Reifen besitzt.

IN-STOCK-Xiaomi-Balancing-Scooter-Smart-Balancing-Electric-Scooter-Two-Wheels-Drifting-Mini-Car-Magnesium-Alloy-1Fazit:

Ganz klar, das Segway ist ein edles Gefährt. Die vierstelligen Preise machen es jedoch unerschwindlich, daher wird das Segway weiterhin als Leihgerät für Touristen in den Metropolen dienen. Das Hoverboard hat seine Vor- und Nachteile, wer damit umgehen kann, ist bestens bedient.

Eine Alternative für anspruchsvollere Hoverboard-Interessierte: der chinesische Hersteller XIAOMI hat sein erstes Hoverboard „Ninebot Mini“ mit edelsten Komponenten, die an das Segway erinnern, veröffentlicht. Über unseren Partner Aliexpress ist das Gerät schon für unter 550,00€ zu haben.

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