Hoverboard Sorten

Hoverboard Erfahrungsbericht „OxBoard“

Der Youtuber Felixba hat das Hoverboard-Modell Oxboard getestet! Wir fassen sein Review kurz und bündig zusammen. Das Videoreview (15 Minuten) findest Du am Ende des Beitrags.

Hoverboard, Monorover, Self Balance Scooter, Road Runner, Swagway, Yourunner … viele verrückte Namen beschreiben die neue Art von Fortbewegungsmittel mit Akku und zwei Rädern. Das ursprüngliche Modell soll I-O-Hawk heißen, doch die Funktionsweise ist bei allen Modellen die gleiche:

Die niederländische Firma Oxboard hat das gleichnamige Produkt auf den Markt gebracht, das durch Gewichtsverlagerung, ähnlich wie ein Segway(c) gesteuert wird. Das Oxboard besteht jedoch nur aus zwei seperaten Fußablagen mit angeschraubten Rädern aus harten Gummi, die auf einer Achse miteinander verbunden ist.

Die Steuerung ist demensprechend innerhalb weniger Minuten erlernt und lässt einen schnell über die Straßen schweben  – kein Wunder, dass die Geräte den Spitznamen „Hoverboard“ tragen.

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Das Hoverboard bringt gute Laune – überall

Der soziale Komponente dieser Geräte ist bemerkenswert. Man zieht die Blicke auf sich und wird ständig von Neugierigen angehalten, die ebenfalls das Hoverboard probieren möchten. Man kann wahrlich sagen: dort, wo das Hoverboard ist, herrscht einfach gute Laune.

Diese Stimmung vergeht jedoch beim Sturz, was durchaus passiert, wenn man nicht aufpasst. Man sollte beachten, dass das Gerät für flache, trockene Böden vorgehen ist. Alles darüber hinaus ist „Ausprobieren auf eigene Gefahr“, doch kaum jemand wird dich beim Herumcruisen bremsen wollen.

Der Feind des Oxboards

Pflastersteine, Rasen und Kieswege stellen dabei mit aufmerkasamer Balance kein allzu großes Problem dar, solange man aufpasst, nicht in ein Loch hängen zu bleiben.

Einziger großer Feind ist die Bordstein-Kante: während kleine Sprünge abwärts kein Problem sind, kommt man trotz der großen Räder nur schwer die Kanten rauf. Da hilft auch die Geschwindigkeit nichts: bei zu wenig bleibst du hängen, mit zu viel Speed verlierst du die Balance. Einzige Chance: schräg Bordsteinkanten besteigen. Dies erfordert jedoch viel Übung.

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Bis zu 15 km/h schnell

Das Oxboard schafft bis zu 15 km/h. Das hört sich erstmal wenig an, reicht aber im Alltag vollkommen aus, weil man meist sowieso nicht so schnell fährt. Dies liegt daran, dass das Stabilitätsgefühl bei 5 km/h deutlich höher ist als bei 15 km/h. Bei letzterem ist die Körperneigung so stark nach vorne gerichtet, dass man die ständige Angst des Sturzes mit sich trägt.

Beim Oxboard setzt obendrein die Balancierung aus, sollte man (einem Gefälle bedingt) über 15 km/h kommen. Dann ist das Stabilitätsgefühl praktisch verloren und das Risiko des Sturzes enorm. Das Gerät warnt vor diesem Zustand mit Warntönen.

Die Reichweite überrascht

Je nachdem, wie sportlich man fährt und wie schwer man ist, schafft man bis zu 20 Kilometer mit dem Hoverboard. Noch besser ist das Aufladen: mit nur 90 Minuten an der Steckdose ist der Akku bereits wieder auf 100% geladen.

Wenn der Akku kurz vor der vollständigen Entladung steht, springt das Oxboard übrigens in den Energiesparmodus und fährt in gedrosselter Geschwindigkeit.

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Design und Handhabung

Mit 10 Kilogramm ist das Hoverboard alles andere als leicht, daher empfiehlt es sich, eine Tasche zu kaufen – oder am besten gar nicht erst das Gerät zu tragen.

Das Design ist entgegen anderer Hoverboards auf Robustheit konszipiert: der Look verträgt Stürze, die früher oder später eintreten werden, und Schrammen sehen nicht so dramatisch aus. Schutzgummis an den prägnanten Stellen schützen typische Schrammstellen.

Eine Autoschlüssel-ähnliche Fernbedienung lässt übrigens das Oxboard ausschalten, damit ist es auch diebstahlgesicherter.

Fazit

Das Oxboard ist extrem cool und macht viel Spaß – egal ob alleine oder mit Freunden. In der praktischen Anwendung ist das Oxboard semi-praktisch. Indoor sind die Einsatzmöglichkeiten für ein Hoverboard beschränkt, Outdoor verzichtet man auf längere Fahrten mit dem Board, da das Fahren über mehrere Kilometer geradeaus eher anstrengend ist – Fahrrad oder Auto sind dann doch praktischer. Das Oxboard ist eher eine Partymaschiene und Aufmerksamkeitsmagnet und definitiv einen Kauf wert.

 

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